Das Fernwärmenetz wird durch eine oder mehrere erneuerbare, lokale und CO2-freie Energiequellen gespeist. Diese Quellen stammen aus:
- Geothermie: Die Erde erzeugt Wärme, die wir zurückgewinnen.
- Abwärme: Industriebetriebe erzeugen durch ihre Aktivitäten thermische Energie.
- Biogas-Kraft-Wärme-Kopplung: Durch den Abbau organischer Stoffe entsteht Gas, das genutzt werden kann.
- Holzbiomasse: Holz und seine Derivate (Hackschnitzel, Pellets usw.) ermöglichen die Erzeugung von Energie.
Die Energiequelle wird durch eine Wärmepumpe in einem zentralen Heizraum zurückgewonnen. Diese Pumpe erhöht die Temperatur, um die Solltemperaturen der Verteilungsnetze zu erreichen.
Unterirdische und isolierte Rohrleitungen transportieren die Wärmeenergie vom zentralen Heizwerk zu den verschiedenen Verbrauchsorten: öffentliche und private Gebäude oder Industrieanlagen.
Am Eingang jedes Verbrauchsortes kontrolliert eine Unterstation den Wärmeverbrauch jedes Kunden, was eine individuelle Abrechnung ermöglicht. Sie passt den Durchfluss und die Wärme für jeden Kunden an. Anschließend überträgt ein allgemeines Überwachungssystem alle erfassten Informationen an das Fernwärmenetz.
Die Vorteile des Fernwärmenetzes
Warum sollten Sie Ihre Energieversorgung mithilfe eines Fernwärmenetzes zentralisieren? Entdecken Sie die zahlreichen Vorteile unserer Methode.
100 % erneuerbare Energien
Fernwärmenetze werden ausschließlich mit erneuerbaren und unerschöpflichen Energien betrieben. Durch die Nutzung dieser grünen Energiequellen tragen Sie zum Übergang zur CO2-Neutralität bei.
Energieeinsparungen
Sie erzielen Energieeinsparungen bei der Erzeugung, Verteilung und Ihrem Verbrauch. Denn wir helfen den Endverbrauchern, ihren Energieverbrauch zu kontrollieren.
Leistungsfähigere Technologien
Durch die Vernetzung erhalten Sie Zugang zu innovativen und nachhaltigen Technologien zur Dekarbonisierung des Wärmeverbrauchs.
0 % Lärm- und Sichtbelästigung
Das Fernwärmenetz ist nahezu geräuschlos und weniger auffällig als herkömmliche Einzelanlagen, die an Fassaden angebracht werden.
Weniger Wartungsaufwand und Ausfälle
Durch die Zentralisierung der technischen Anlagen wird der Wartungsaufwand reduziert und der Kunde von dieser Aufgabe entlastet.
Lange Lebensdauer
Die Lebensdauer einer einzelnen Wärmepumpe hängt von der Anzahl der Startzyklen ab, die sie durchläuft. Dank ihrer gemeinsamen Nutzung profitieren die Anlagen des Wärmenetzes von einer längeren Lebensdauer, da sie mit stabiler Drehzahl laufen und Stopp- und Startvorgänge begrenzt sind.
Platzoptimierung
Die Unterstation nimmt nur sehr wenig Platz ein. So optimieren Sie den Platz in Ihrem Waschraum und gewinnen im Vergleich zu einer herkömmlichen Wärmepumpe zwischen 1 und 2 m² hinzu.






